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Zurück nach Senegal

Nach dem Kaffeetrinken fahren wir die Piste im Schritttempo zur Grenze. Wir haben einen kleinen Grenzübergang ausgesucht, um nicht wieder zu weit nach Westen zu fahren. Die Grenzbeamten sind auf beiden Seiten korrekt und ordentlich. In einer Stunde sind alle Formalitäten erledigt und wir sind zurück im Senegal. Hier geht die Piste allerdings genauso weiter.

Wir fahren bis Velingara und erst mal zum Auto waschen. Der rote Staub sitzt überall. Wenn man nur am Auto vorbei geht, wird man schon dreckig.

Dann checken im Hotel Lew Lewal ein. Wir bekommen ein schönen Platz unter einem Baum und eine wirklich gute Dusche/WC in einer Rundhütte. Nach der letzten Erfahrung mal wieder super angenehm. Dann kommt erst mal eine Innenreinigung dran und dann die Dusche für uns 🙂

Für die Innenreinigung hilft der Druckluftkompressor zum Ausblasen des Staubs aus den feinen Ritzen.

Das Fazit zu Guinea-Bissau fällt gemischt aus. Freundliche Menschen und teilweise schöne Natur. Für alle Reisenden, die kein Portugiesisch können, ist die Kommunikation kaum zu schaffen. In Guinea-Bissau wird wenig Rücksicht auf die Regenwälder und Wildtiere genommen. In weiten Teilen werden beide als Ressourcen genutzt und ausgebeutet. Selbst wenn man nur durch fährt, fällt auf, dass es viel weniger Wildtiere und Vögel gibt als in den Nachbarländern Senegal und Gambia. Alles zusammen genommen, kann man nach Guinea-Bissau fahren, muss aber nicht. Wir würden nicht noch einmal hin fahren.