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Weiter Richtung Süd

Wir verlassen Ksar um in Tan Tan ein Packet aufzugeben. Das defekte Ladegerät muss zurück nach Deutschland. Dazu verpacke ich das Gerät in dem Karton und verklebe alles gründlich mit Panzertape. Einfacher Klebestreifen ginge auch, aber man muss nehmen, was man hat 🙂

Noch die Adresse auf die Rückseite der Lieferpapiere und ab zur Post.

Doch zunächst haben wir noch die Offroadstrecke bis zur Straße vor uns. Diesmal mit mehr Schwung.

In der Post musste ich zunächst warten und dann ein Formular mit drei Durchschlägen ausfüllen. Dann eröffnete mit die Dame am Schalter, dass sie das Paket noch öffnen müsse. Sie müssten schliesslich wissen, was darin ist. Dann versuchte sie mit einem Lineal das Paket aufzuschneiden und scheiterte an dem Panzertape. Ich zeigte ihr ein Foto vom Ladegerät, was unter diesen erschwerten Bedingungen akzeptiert wurde. Noch die Gebühr bezahlt, das Formular samt Durchschlägen in einer Plastikfolie auf das Päckchen geklebt und schon nach einer Stunde war alles erledigt.

Im weiteren Verlauf halten wir für eine Mittagspause. Unsere Wahl fällt auf einen Stand mit Grill. Dort sitzt bereits ein französisches Paar und geniesst frittierte Fische. Da uns von den frittierten Fischen ausdrücklich abgeraten wurde, wollen wir Hühnchen. Ok, aber das müssen wir nebenan kaufen und dann würde er es schon für uns grillen. Also kauft Barbara Hühnchen und Zucchini. Beides wird vom Grillmeister zubereitet und mit Brot serviert. Einfach, aber gut.

Am Straßenrand finden wir Warnschilder für Dromedare, sehen aber keine Echten.

Dann ist es doch noch soweit. Schnell eine Fotopause und einen Schnappschuss von den Dromedaren schiessen. Wir merken an der Landschaft deutlich, dass es in Richtung Wüste geht. Die Sahara ist nicht mehr weit und danach kommt schon bald Mauretanien.

Das Nachtlager schlagen wir in einem Naturschutzgebiet auf. Wir werden von einem Soldaten auf Posten begrüßt, Ausweise kontrolliert und dann ist alles klar. Wir bleiben die Nacht an einem Steilhang an der Küste. Hinter uns ein paar Fischerhütten und vor uns ein Flußdelta in der Wüste. Wenn sich der Wind noch etwas beruhigt, ist es perfekt. Einer der Fischer will uns noch eine Bootstour für 40 Euro verkaufen, aber am Ende können wir uns auf 20 Euro einigen. Die Tour beginnt morgen früh um 9.00 Uhr. Mal sehen.

2 Kommentare zu “Weiter Richtung Süd

  1. Schoppe Janina

    Sehr schön, besser den frittieren Fisch weglassen, ich war leider nicht so g‘scheit. 🤣 Das Essen sieht aber gut aus. Viel Spaß auf der Bootsfahrt.