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Weiter in Guinea-Bissau

Es wird Zeit, wieder weiter zu fahren. Casa Canchunga hat uns gut gefallen und die Küche war auch gut:-)

Wir filtern nochmal Wasser, räumen das Auto ein und brechen auf, in die Hauptstadt Bissau. Nach etwa 2 Stunden erreichen wir Bissau. Obwohl es die größte Stadt hier ist, ist das Angebot in den Supermärkten beschränkt. Zwei Geldautomaten funktionieren nicht und zudem fällt unser Internet komplett aus. Die Telekom ist komplett weg und die lokale SIM Karte hat gerade eben das Volumen aufgebraucht.

Wir finden noch einen „Luxus“-Supermarkt mit funktionierendem Geldautomaten und können somit auch noch Tanken.

Vor einem Restaurant sehen wir einen Land Cruiser „French Overlander“. Wir halten an und begrüßen die Reisenden, die wir aus der Zebrabar kannten.

Zunächst hatten wir die Absicht in Bissau zu übernachten. Das geben wir aber auf und fahren lieber weiter.

Unser Ziel ist ein Nationalpark im Osten von G-Bissau. Die Strecke ist sehr schlecht und definitiv heute nicht mehr zu schaffen. Auf der Strecke gibt es auch keine Campsites mehr. Als es Zeit wird suchen wir ein Wildcamp. Leider war das nicht sehr erfolgreich, da wir überall auf Ansiedlungen stoßen. Am Ende finden wir eine gute Lösung in Fanhe, wo es eine Schule gibt, die europäisch gefördert wird. Neben den vielen Kindern und Erwachsenen aus dem Dorf, treffen wir auch auf zwei Freiwillige aus Italien, die hier helfen. Wir dürfen hier übernachten und werden neugierig begrüßt und betrachtet. Die Dorfvorsteherin kommt extra noch vorbei und begrüßt uns mit intensivem Händeschütteln. Was sie dabei freundlich sagt, können wir nicht verstehen. Am Abend hohle ich noch die Mundharmonika heraus und spiele den Kindern ein paar Lieder vor.

Heute brechen wir früh auf, um die 200 km, die noch vor uns liegen, im Laufe des Tages zu schaffen. Im Osten werden die Straßen nicht besser.

2 Kommentare zu “Weiter in Guinea-Bissau

  1. Annika

    Dorfleben kann schön sein 🙂 Gerne nächstes Mal ein Video von der Mundharmonika Darbietung!