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Primate Watching

Primate-Watching nach Ländern unserer Route der Westküste Afrikas von Nord nach Süd entlang:

  • Primaten auf dem Weg nach Afrika (Fossilien und Berberaffe)
  • Primaten in Marokko (Berberaffe)
  • Primaten in Mauritanien (Patas)
  • Primaten im Senegal – Norden (Patas, Grünmmerkatze)
  • Primaten in Gambia (Rote Stummelaffe, Guinea Pavian etc.)
  • Leider haben wir keine Primaten in der Casamance im Senegal gesichtet. Durch den Konflikt mit den Rebellen ist der Nationalpark Basse-Casemance wohl wegen Minen geschlossen, wo es Primaten geben soll.
  • Primaten in Guinea-Bissau – auffallend wenig Primaten und Wildtiere gesichtet
  • Primaten im Senegal – Südost (Schimpanse, Paviane, Rote Stummelaffen, Patas)
  • … und weiter in Richtung Süden (Guinea, Sierra Leone, Liberia, Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Benin etc. )

Gesichtete Primaten auf der Primaten-Afrika-Tour

Westafrika wird von vielen „Overlandern“ lediglich als Transit in den Süden angesehen. Bis Senegal und ab Namibia gibt es Tourismus, aber das Potential der Nationalparks und „Primate Watching“ in den west- und zentralafrikanischen Länder wird häufig unterschätzt. Viel zu schön, um da einfach durchzurauschen!

Ich würde gern einen Beitrag für den Ökotourismus in dieser Region leisten. Dort wo es Ökotourismus gibt, wird der Regenwald erhalten und der Schutz unserer nächsten Verwandten bekommt eine Bedeutung.

Als Verhaltensbiologin liebe ich Menschenaffen und Primaten und möchte etwas zum Schutz des gefährdeten Lebensraums tun. Ich selbst habe keinerlei kommerzielle Interessen, sondern freue mich, wenn meine Informationen die Reisenden zu schönen Erlebnissen führen und die Primaten eine bessere Chance auf ein Leben in ihrem natürlichen Lebensraum bekommen.

Auf unserer Tour wollen wir viele Primaten-Sites in Afrika, die für Primate Watching, Ökotourismus, Schutzgebiete und Wissenschaft interessant sind, besuchen und hier davon berichten.

Meine Motivation:

“Overlander” für Primate Watching
und nachhaltigen Primaten-Ökotourismus
in West- und Zentralafrika zu begeistern.

Für Individualtouristen, die mit eigenem Offroad-Fahrzeug die Länder passieren, ist es aktuell sehr mühsam passende Informationen zu finden. Viele wissen gar nicht, das es so viele Schimpansen und Primaten auf der Route gibt. Und genau diese Wissenslücke möchte ich füllen und Neugier wecken. Dafür werde ich hier passende Informationen für Overlander bei ihrer Durchquerung von Afrika oder als Rundtour (Guinea, Sierra Leone, Liberia, Elfenbeinküste und zurück nach Senegal) bereitstellen und hoffe, Euch für den Schutz der Menschenaffen und anderen Primaten zu begeistern.

Welchen Nutzen können wir für die lokale Bevölkerung in den Schutzgebieten liefern?

Als Overlander-Touristen können wir unsere «Kaufkraft» in den Schutzgebieten nutzen, indem wir Community-Campsite aufsuchen, Eintrittsgelder zahlen, lokale Guides für Touren buchen, lokal ins Restaurant gehen und lokal einkaufen.

Nachhaltiger Primaten-Ökotourismus

Primaten in der Wildnis beobachten

Wenn Ihr Primaten in der Wildnis beobachtet, ist es wichtig,
einen Abstand von mindestens 7 Metern von ihnen einzuhalten,
Nahrung außer Sichtweite zu halten und
sie nicht zu füttern.

Natürlich wollen wir Primaten schützen und verhalten uns entsprechend, wie genug Abstand halten, nicht füttern und nur im gesunden fitten Zustand die Primaten aufzusuchen. Wir wollen sie ja nicht mit unseren Krankheiten anstecken.

Die IUCN SSC Primate Specialist Group Section Human-Primate Interactions hat dafür aktuell passende Dokumente in verschiedenen Sprachen veröffentlicht:

Responsible Primate-Watching for Tourists

Bitte keine Primaten Selfies
in Social Media posten

Selfies lösen „Ach wie süß, das will ich auch“ aus.
Primaten sind Wildtiere, keine Haustiere und nach kürzester Zeit sind die BesitzerInnen damit überfordert.
Für das Einfangen werden oft eine ganze Familie getötet, um an die Jungtiere ranzukommen.

Unterstützt bitte nicht die Ausbeutung von Wildtieren als Fotorequisiten, was z. B. in Marokko für Berberaffen ein großes Problem ist.