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Ostwärts in Mauretanien

Heute ziehen wir wieder weiter. Noch Wasser und Baguette kaufen und dann fahren wir ostwärts Richtung Kiffa. Die Idee, mal eben aus der Stadt zu fahren, war aber zu optimistisch. Zunächst das normale Chaos der Hauptstraße und plötzlich stehen wir mitten in einem Markt, der nur noch ein Rinnsal von Autos durchläßt. Wir versuchen uns mal links und mal rechts aber es führt kein Weg aus dem Chaos.

Als wir dachten, es wäre fast geschaft, standen wir vor einer chinesischen Megabaustelle. Also wieder zurück. Nach über einer Stunde haben wir 4 km zurückgelegt. Dann läuft es flüssiger:-)

Unser Ziel ist ein See, namens Lac d‘Aleg. Ein Naturschutzgebiet zur Vogelbeobachtung. Als wir nach einigen Stunden auf Höhe des Sees waren, ging es ab von der Straße und Offroad durch eine Savannenlandschaft mit Busch- und Grasbewuchs. Am See angekommen, geht Barbara mit Kamera und Fernglas los und ich bleibe beim Auto. Zwischen uns und dem See grasen hunderte von Ziegen, die von ihren Hirten bewacht werden.

Nach der Fotopause geht es weiter Richtung Aleg. Zwischendurch halten wir noch an einer Flußeinmüdung- ein weiterer Spot mit Vögeln.

Die App iOverländer zeigt zwei Hotels in Aleg, wo man campen könnte. Das Erste liegt schlecht und ist sehr vermüllt. Das Zweite heißt Oasis und ist im Vergleich sehr sauber. Da bleiben wir. Es wird sogar noch etwas für uns gekocht. Das dauert aber noch 1,5 Stunden. Der Koch muss her beordert und ein Hühnchen geschlachtet werden. Wir bekommen einen einzelnen Tisch im Hof und langsam wird es dunkel …

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