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Grenzübertritt nach Mauretanien

Heute überqueren wir die Grenze nach Mauretanien. Die Nacht verbrachten wir vor dem Hotel Barbas, ein bekannter Sammelpunkt vor der Grenze. Prompt treffen wir ein nettes Paar aus Frankreich. Nicole und Richard sind auch mit einem Land Cruiser unterwegs und haben bereits viel Afrikaerfahrung.

Die Ausreise aus Marokko erfordert das Anstellen in verschiedenen Schlangen, deren Bedeutung sich nicht gleich erschließt. Die mehrfache Passkontrolle. Dann werden die Papiere für das Auto fertiggemacht. Danach fahren wir in einen Autoscanner. Dabei handelt es sich um eine Art Portal, das an einem LKW befestigt ist. Dieses Portal wird über 4 hintereinander geparkte PKW gefahren und dabei die Fahrzeuge durchleuchtet. Nach dem Scanner kommt noch eine Sichtprüfung und der Drogenhund. Diese muss ins Auto und springt auf unsere Sitzpolster. Dann noch die Prüfung des Autos auf den Dokumenten bescheinigen. Zwei weitere Ausweiskontrollen und wir sind durch. Bon voyage, über das Niemandsland zur mauretanischen Seite. Früher ein Abenteuer, heute nur noch ein Stück geradeaus fahren.

Wieder viele Stellen, die wir aufsuchen müssen. Ausweiskontrolle, Visum kaufen, Passavant (Passierschein) für das Auto. Zollkontrolle mit Drogenhund. Nochmal Kontrolle des Visums, Einreisestempel und dann sind wir durch. Zwischendrin kommen die Fixer und wollen dir ihre Dienstleistungen verkaufen, inklusive eine Parkgebühr, worüber wir nur lachen. Das Visum kostet 55.— Euro p.P. Und das Passavant 10.— Euro.

Nach der Grenze fahren wir gemeinsam mit Nicole und Richard nach Nouadhibou zum Tanken und Einkaufen. In Mauretanien gibt es fast nur Diesel. Bezin zu finden ist reine Glückssache und nur in größeren Städten möglich. Daher tanken wir nach, wann immer sich eine Gelegenheit ergibt. Wie in Marokko, wollen wir wieder eine SIM Karten kaufen. Später lernern wir, dass es kaum Internetabdeckung in Mauretanien gibt. Die Geldautomat funktionieren auch selten und nur, wenn es Internet gibt.

Wir steuern Cap Blanc an und schauen, ob der Platz zum Übernachten geeignet ist. Am Leuchtturm sollen wir nicht stehen, aber etwas weiter sind noch Gebäude, die auch Windschatten bieten. Zwischen den Autos bereiten wir das Abendessen zu und speisen zusammen mit Nicole und Richard.