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Camping Sukuta Lodge – schwäbische Gemütlichkeit

Die nächste Campsite in Serrekunda ist die Sukuta Lodge. Nicht sehr weit und gut gelegen. Von hier aus können wir den Bijilo National Park zu Fuss erreichen.

Sukuto ist etwa doppelt so teuer, wie andere Campsites hier, aber unter deutscher Regie.

Die Anlage ist sehr gepflegt und gut angelegt. Die Stellplätze sind großzügig und schattig. Toiletten und Duschen funktionieren und sind bestens in Schuss. Es gibt sogar eine Waschmaschine. Die Eigentümer kommen aus Baden-Würtenberg und wollen das Camp verkaufen. Das verspüren wir am etwas lustlosen Service.

Überall kleben Hinweisschilder: mach das Licht aus, verbrauch nicht viel Wasser, Ausweisungen wie die Toilettenspülung zu benutzen ist und vieles mehr. Das sind wir hier nicht gewohnt. Als wir nach Wasser für unseren Tank fragten, wurden wir vertröstet. Das Restaurant war geschlossen und die Waschmaschine kann nur morgens durch eine Mitarbeiterin der Lodge bedient werden. Den Zeitpunkt hatten wir verpasst. Also mussten wir trotz Waschmaschine unsere Wäsche von Hand waschen. Auch hinsichtlich Müll gab es Hinweise, nur solche Sachen in die Tonne zu tun, die auf der Campsite gekauft wurden. Was gar nicht so einfach war, da man niemanden antraf, der ein Bier verkaufen wollte.

Der Stellplatz war heftig von Mücken bewohnt, die zu alles Tages- und Nachtzeiten gestochen haben. Von unserem Mückenspray und Räucherschnecken waren sie ziemlich unbeeindruckt.

Direkt hinter unserem Auto hat ein Toko sein Nest mit zwei Küken in einem Loch im Baum. Das hat für Unterhaltung gesorgt.

Den Nationalpark haben wir zu Fuss besucht. Nach etwa 3 km sind wir am Eingangstor angekommen. Im Park gibt es Meerkatzen und rote Colobusaffen. Diese werden durch die Besucher gefüttert. Leider nicht artgerecht. Der Wald ist ein letztes Stück Urwald in Gambia und sicher Wert erhalten zu werden. Dafür tragen die Affen bei.

Am Morgen der Abreise wurde uns dann doch noch Wasser angeboten, wir haben aber abgelehnt. In der Zwischenzeit hatten wir einfach Brauchwasser gefiltert und den Tank gefüllt. Jo, der Eigentümer gibt uns noch einige Tipps für die Weiterreise. Also Rechnung bezahlt, was erst ab 10.00 Uhr geht, da erst Computerarbeiten gemacht werden, bei denen man ungestört sein möchte. Danach fahren wir weiter zum Abuko Nature Resort. Dort gibt es auch einiges zu sehen. Für heute wissen wir auch noch nicht, wo wir heute Abend schlafen werden. Vorräte müssen auch noch gefüllt werden.

Mittlerweile haben wir einen Schlafplatz gefunden. Ein Tierkrankenhaus und Gnadenstation für Esel, Pferde, Hunde, Kamele und sonstige bedürftige Tiere. Sie werden hier gepflegt und betreut. Die Anfahrt war wieder unterirdisch, aber wir haben es gefunden 🙂

The Gambia Horse and Donkey Trust eine gemeinützige Organisation für den Tierschutz.

http://www.gambiahorseanddonkey.org.uk

Mit Hinweis auf eine laute Nacht mit Hundegebell und Eselsgebrüll wird uns erlaubt, hier zu übernachten. Während ich das Auto für die Nacht herrichte, begleitet Barbara das Team auf dem abendlichen Hundespaziergang in die Mangroven. Mal sehen, was sie berichtet.