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Aufbruch nach Guinea Conakry

Heute brechen wir in Richtung Guinea Conakry auf. Wir haben uns für die schwierigere Offroad-Route entschieden. Auf der Campsite Wassadou treffen wir Sonja und Thomas, die diese Strecke gerade in umgekehrter Richtung gefahren sind. Beide schwärmen von der schönen Landschaft und halten die Strecke für machbar. Cathi und Robert entscheiden sich für eine andere Strecke, so dass wir doch nicht zusammen fahren. Allerdings kommen beide Strecken in einem Ort namens Labe wieder zusammen. Und spätestens in Conakry werden wir uns wieder sehen.

Wir fahren über Kedougou. Dort wird voll getankt. In Guinea gibt es immer noch Probleme mit der Benzinversorgung. Daher füllen wir zwei 20 l Kanister zusätzlich. Mehr will ich nicht mit nehmen. Oben auf dem Dach würde sich der Schwerpunkt nach oben verlagern. Nicht so gut beim Offroad fahren. Daher stellen wir die Kanister in blaue Säcke und in das Auto. Jetzt bräuchten wir noch einen Trichter, den wir in Kedougou aber nicht bekommen. Dann wird eben gebastelt. Mit den beiden 90 l Tanks und den 2 x 20 l extra haben wir jetzt 220 l Benzin mit einer theoretischen Reichweite von 1.375 km. Damit kommen wir im Zweifel durch Guinea durch. Wenn wir Benzin kaufen können, bleiben wir etwas länger. Auf jeden Fall müssen wir nach Conakry um weitere Visa zu beantragen.

In Kedougou konnten wir noch Bier und Wasser kaufen.

Da es heute doch schon spät ist, fahren wir noch die Campsite Tako Mayo vor der Grenze an und bleiben eine Nacht. Dann können wir die schwierige Strecke morgen ausgeruht starten.